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citytor® original II - Bolzplatztor
Art.Nr. 7041001
Maße3,0 x 2,0 x 0,8 m
Gewicht schwerstes Einzelteil190 kg
Gesamtgewicht220 kg
Benötigte Fundamente2 Stück 1,0 x 0,4 x 0,5 m

Bolzplatztor; Abmaße 3,0 x 2,0 x 0,8 m (BxHxT);
Stabile, zerlegbare Rahmenkonstruktion aus Stahlrohren; Vorderer Torrahmen aus Stahlrohr D=82,5x3,2 mm, hinterer und seitlicher Rahmen aus Stahlrohr D=60,3x2,9 mm; Spritzverzinkt und pulverbeschichtet nach RAL (Standardfarbe ist weiß RAL 9010 – Andere RAL-Farben sind möglich).

Tornetze (seitliche und rückwärtiges) gefertigt aus 4-litzigem Herkulesseil mit hohem Stahlanteil und Polypropylenummantellung, D=8 mm, schwarz, lichte Maschenweite ca. 35 mm (horizontal) x 120 mm (vertikal); Auf ein Netz im Dachbereich wurde aufgrund der Norm DIN EN 15312 verzichtet (siehe auch Punkt im unteren Bereich „Weitere Informationen zu unseren Bolzplatztoren!“) Verbindung der Netzkreuzungspunkte mittels smb-Ellipsenknoten;

Verbindungen zwischen Rahmen und Netz mittels smb-ROWOCON®-Hülsen!
Die Netze werden mit Edelstahl-Stiftschrauben in den smb-ROWOCON®-Hülsen gesichert. Um ein ungewolltes Lösen der Verschraubungen zu verhindern, wurde das Gewinde der Stiftschrauben vorher mit einem mikroverkapseltem Klebstoff beschichtet. Bei der Montage werden die dünnwandigen Mikrokugeln zerstört. Der Klebstoff füllt den Raum zwischen den Gewinden. Durch die Verschraubung über die ROWOCON®-Hülsen ist ein eventuelles Auswechseln einzelner Tornetzelemente problemlos möglich.

Das Tor wird über Betonanker mit dem Untergrund verschraubt. Dabei liegen die zur Befestigung verwendeten Verschraubungen unsichtbar und geschützt im Rohrrahmen!


Weitere Informationen zu unseren Bolzplatztoren!
Im Jahr 2000 begannen wir unsere ersten citytore in Berlin aufzustellen.
Die damalige Konstruktionsvorgabe lautete ein Bolzplatztor zu entwickeln, welches eine hohe Funktionalität bei gleichzeitiger Lärmreduktion vereint.
Diese Aufgabe gelang uns, da wir als Seilspezialisten den naheliegendsten Weg gingen und einen Stahlrohrrahmen mit Flächennetzen ausstatteten. Selbstverständlich verwendeten wir Seile, die durch Ihren hohen Stahlanteil dem rauen Spielbetrieb auf Bolzplätzen standhielten.
Das Bolzplatztor citytor original war geboren!

Nach der Überarbeitung der Norm für frei zugängliche Multisportanlagen, der DIN EN 15312, hat es sich im Laufe der Zeit durchgesetzt, dass Bolzplatztore jeglicher Art nach dieser Norm geprüft werden.

Dies machte es erforderlich, unser citytor original einem konstruktivem "Facelifting" zu unterziehen.

Das Resultat ist unser citytor original II, welches weiterhin unserem hohen Qualitätsstandard entspricht und zugleich allen Anforderungen der DIN EN 15312 gerecht wird.

 

Wichtigste Anforderungen der Norm DIN EN 15312 an Bolzplatztore:


- Das Tor darf nicht leicht erkletterbar sein. Dies ist erreicht, wenn bei Toren mit Netzen eine horizontale Maschenweite von 50 mm nicht überschritten wird.
Um diese Vorgabe zu erfüllen, mussten wir ein Seil mit einem entsprechend geringen Querschnitt wählen bei gleichzeitiger Funktionalität (Stabilität).

Wir benutzen daher unser 4-litziges Herkulesseil mit einem Durchmesser von 8 mm, welches wir bereits seit mehreren Jahren erfolgreich bei der Herstellung unserer Soccer Courts verwenden.

Das Polypropylenummantelte Seil besitzt einen hohen Stahlanteil, so dass es nicht möglich ist dieses mit einem Messer oder ähnlichem zu zerschneiden. Des Weiteren besitzt das Seil eine sehr hohe Bruchkraft und damit Stabilität.

- Das Tor darf nicht zum darauf sitzen geeignet sein.
Nach einer Studie über die Notwendigkeit eines Netzes im Dachbereich konnten wir feststellen, dass das Dachnetz von der Funktionalität als vernachlässigbar zu betrachten ist. Bei Beobachtungen auf Bolzplätzen wurde festgestellt, dass der Ball das Dachnetz während des Spielbetriebes nur zu 2% überhaupt berührt. Demzufolge stellt das Dachnetz lediglich eine Komplettierung des Erscheinungsbildes des Tores da. Hinzu kommt noch, dass in fast allen Fällen hinter dem Bolzplatztor eine Zaunanlage steht, die das unkontrollierte Entfernen des Balles verhindert.
Aus diesem Grunde wurde beim citytor original II auf das Dachnetz in Gänze verzichtet.

- Die Maschenzugfestigkeit muss mindestens 1800 N (180 kg) betragen.
Das schwächste Glied in der Kette sind die Knotenelemente, die die Seilkreuzungspunkte miteinander fixieren. Hier war es notwendig, unsere bisher eingesetzten Verbindungselemente in Form und Material zu modifizieren. Heraus kam ein neuer Ellipsenknoten, der die Anforderung in diesem Punkt ebenfalls vollständig erfüllt.